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Aus der Gesellschaft für Erhalt und Förderung der klassischen Reitkultur die am 11.09.2005 gegründet wurde, sind sowohl die Initiatorin Isabella Sonntag als auch die Ausbilderin für Klassische Dressur, Anja Beran, aus dem Vorstand zurückgetreten.
Beide haben ihre Mitgliedschaft mit Wirkung Dezember 2006 gekündigt! Diese Maßnahme war unumgänglich, da die Mehrzahl des Vorstandes lediglich die Interpretationen zur Klassischen Dressur nach Maßgabe der FN vertritt. Ursprüngliches Anliegen der Ausscheidenden jedoch war es, das Wissen der ALTEN MEISTER (daher der Vereinsname XENOPHON) wieder aufleben zu lassen.
"Eine Brücke muss geschlagen werden vom Einst zum Jetzt, da es um Werte geht, für die es keinen Denkmalschutz gibt. Und doch ist es so nötig, ethische Grundbegriffe vergangener Zeiten im heutigen Denken und Handeln neu zu verankern. Das einst Selbstversändliche muss heute gezielt gelehrt und gelernt werden: Eigenschaften und Fähigkeiten, die letztlich für den Umgang mit Menschen genau so notwendig sind wie für den Umgang mit Pferden.
Pferde verlangen Distanz, sie haben sich in der Geschichte ihres Dienstes mit dem Menschen nie gemein gemacht. Nur wer Pferde als freie, lebendige Partner und als Geschöpfe Gottes anerkennt, wird den Adel ihres Wesens und schließlich ihre Zuneigung erfahren. Und er wird etwas gewinnen, was über die Fertigkeit im Sattel weit hinausgeht: Einen stolzen Diener – statt einen unterworfenen aufsässigen Knecht. Und nur ihm wird sich offenbaren, was es heißt, Mensch zu sein: teilhaftig der Natur und doch ihr nicht verhaftet, sondern ihr Herr.
Darum ist – und bleibt – Reiten eine Schule der Menschlichkeit." (Zitat Hans-Heinrich Isenbart)
Dem Vorstand der Gesellschaft XENOPHON gehörten zum November 2006 an als Vorsitzende Olympiasiegerin Christine Stückelberger (Schweiz), als stellvertretender Vorsitzender US-Trainer Klaus Balkenhol, sowie Pferdefachtierarzt Dr. Gerhard Heuschmann (Warendorf), Ausbilderin Anja Beran (Bidingen)- zum 12/2006 ausgetreten, TV-Produzent Kurt Mrkwicka (Wien), als Geschäftsführerin Frau Dr. Astrid von Velsen-Zerweck und Verlegerin Isabella Sonntag (Schondorf)- zum 12/2006 ausgetreten. Ehrenvorsitzender ist der Pferdesport-Journalist Hans-Heinrich Isenbart (Kirchlinteln).
Nach einem Zitat von Brigadier Kurt Albrecht: „Idealerweise und theoretisch sollte es keinen Unterschied zwischen der klassischen Schule und dem Dressursport geben: In der Praxis ist er jedoch vorhanden. Die Ziele sind unterschiedlich. Das Ziel der klassischen Schule ist es, das Pferd durch eine logische und psychologische Ausbildung zu gymnastizieren. Der Dressursport möchte den Pferden Lektionen für den Wettbewerb beibringen. Die Klassische Schule nutzt den Wettkampf nur als krönenden Abschluss der Ausbildung, um (für die Reiter, die dies wünschen) zu beweisen, dass das Pferd erfolgreich ausgebildet wurde. Der Dressurszene muss bewusst werden, dass das, was geschieht, weit von den Idealen abweicht. Sowohl Richter als auch Teilnehmer müssen lernen, dass Dressurreiten angenehme, schöne zufriedene Pferde bedeutet und dass es nur einen Weg gibt, dies zu erreichen, nämlich die stete Anwendung von Psychologie mit einer korrekten langsamen Ausbildung nach den von den großen klassischen Meistern festgelegten Methoden."
Wenn Sie sich, verehrter Leser dieser Zeilen, ebenfalls dafür einsetzen möchten, dass Altes Wissen erhalten bleibt, welches nur noch rar bei den Reitschulen und Pferdeausbildern zu finden ist, dann senden Sie bitte ein Mail an: isabella.sonntag@wu-wei-verlag.com und ich werde Sie über die Errichtung einer neu zu gründenden Stiftung informieren, deren Satzung keine Abweichungen mehr zulässt.
![]() Dr. Gerhard Heuschmann, der Mann, der mit Leib und Seele für das Wohl der Pferde unterwegs ist ... |
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